Ab 1.April 1941
Maschinenbaulehre in einem Hamburger Rüstungsbetrieb. Dieses
Werk wurde am 25.Juli 1943 durch Bombenangriffe zerstört und die Lehre
war beendet.
Bei der Technischen Nothilfe baute ich zerstörte
S-Bahn-Brücken wieder mit auf und musste aus Ruinen brauchbare
Stromzähler bergen. Es folgten der Militärdienst und
die Kriegsgefangenschaft die Ende Januar 1946 beendet war.
Ich fand bei meinem Lehrbetrieb wieder Arbeit. Nach dem Wiederaufbau
wurde auch der Kranbau wieder aufgenommen.Von 1949 bis 1951 war ich
bei der HAPAG.
Bei der HAPAG reparierte ich Schiffsdiesel, Kühlmaschinen und
Dampfmaschinen und es war eine lehrreiche Zeit für mich.
November 1951 ging ich zur Kranbau-Fabrik zurück. Hier
war ich
mit der Neuentwicklung und Fertigung von Hydraulikanlagen
beschäftigt. Im Laufe der Jahre wurde ich dann zum
Hydraulik-Spezialisten aufgebaut.Das Bild rechts zeigt einen der
größten Hafenkrane mit 12.5t Tragkraft und 40m Ausladung. Im Sommer 1963 kündigte ich bei
meiner
Hamburger Firma. Am 2.September fing ich in Horb a.Neckar bei einer
weltweit bekannten Hydraulik-Firma als Monteur für den
Kundendienst an.
Von Hamburg war ich schon für den Kundendienst auf
Reisen aber von Horb aus ging die Reiserei erst richtig los. Die Hydraulik-Anlagen
wurden größer,die Reisen waren weiter, hier im Bild links war auf der
Huyndai-Werft in Ulsan, Süd-Korea. Es gab kaum ein Bereich in dem
nicht die Axialkolben-Einheiten aus Horb eingesetzt wurden und das
rund um den Globus. Ich kann hier nur einen kleinen Ausschnitt in Wort
und Bild der 26 Jahre Arbeit für das
Horber Unternehmen angeben.
Beschreibug der Bilder durch Zeigerberührung
der Maus, bitte klicken für grössere Bilder. Dieses
ist nur ein Teil von dem was ich zeigen könnte.
Das zweite Bild von rechts ist auf der Fähre von der Insel Uljanj nach Zadar/
Kroatien. Ich hatte auf einem Kranschiff aus Baku die Hydraulik der
Winden wieder zum Laufen zu bringen. Am nächsten Tag flog ich von
Zadar zurück nach Stuttgart.Ein paar Tage später wurde ich in den verdienten Ruhestand entlassen.
Es war ein
interessantes Berufsleben. Ich würde es wahrscheinlich genauso wieder
machen.